Berufsbegleitende Ausbildung zum*r Erzieher*in (Teilzeit)

Die BBS Peine erweitert zum kommenden Schuljahr 2021/22 ihr Ausbildungskontingent:

Es wird die berufsbegleitende Ausbildung zum*r Erzieher*in Teilzeitform mit einer Bezahlung angeboten.
Bisher kann, wer bereits eine abgeschlossene Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin oder zum Sozialpädagogischen Assistent beendet hat, eine weiterführende Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher an unserer Schule absolvieren. Dies ist auch weiterhin möglich.

Die schulische Erzieher*innen-Ausbildung dauert in der Regel zwei Jahre. In der berufsbegleitenden Variante arbeiten die Sozialpädagogischen Assistentinnen und Assistenten ganz normal weiter, zum Beispiel in einer Kindertagesstätte.
Diese neue Ausbildungsform dauert drei Jahre, doch der Arbeitgeber zahlt neuerdings das Gehalt. „Es ist ein Schritt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, denn der Bedarf an Mitarbeiter*innen in im sozialpädagogischen Bereich ist riesig“, sagt BBS-Leiterin Maria Zerhusen.

Astrid Stolze, Koordinatorin für den Bereich Sozialpädagogik an den BBS, betont, dass das neue Angebot keineswegs das alte ersetzen soll: „Wir erweitern unsere Angebotspalette.“ Wer eine rein schulische Erzieher-Ausbildung machen möchte, kann dies also auch weiterhin. Die berufsbegleitende Ausbildung habe zudem nicht nur für die Azubis einen Vorteil. Denn auch die Einrichtungen würden unterstützt, da die Sozialpädagogischen Assistenten dort auch während ihrer zusätzlichen Ausbildung weiter beschäftigt bleiben.

Der Berufsschulunterricht wird an zwei Tagen wöchentlich und vierzehntägig an drei Tagen pro Woche durchgeführt. Der praktische Teil findet hauptsächlich in der jeweiligen Einrichtung statt. „Aber natürlich begleiten wir auch die praktische Ausbildung in den zwei Tätigkeitsbereichen“, sagt Stolze.

Stolze erklärt dazu: „Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten arbeiten als Zweitkraft zum Beispiel in einer Kinderkrippe oder einem Hort. Erzieher hingegen haben ein viel größeres Arbeitsfeld.“ Zu diesem gehören etwa Jugendzentren und Wohnheime, in Kindergärten haben Erzieher eine Gruppenleiter-Qualifikation. Somit beziehen sie letztendlich im Normalfall auch ein höheres Gehalt als Sozialpädagogische Assistenten.

Anmeldungen für die Erzieher-Ausbildung sind ab sofort bei den BBS Peine möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.bbs-peine.de


Hierzu noch einmal eine Zusammenfassung zum neuen Ausbildungsgang:

Aufnahmevoraussetzung:
abgeschlossene Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin/Sozialpädagogischen Assistenten mit befriedigenden Leistungen
– Dauer: drei Jahre
– Unterricht: 1./2. Ausbildungsjahr zwei Wochentage (8 U.-Std./ zusätzlich 14tägig (9 Unterrichtsstunden)

3. Ausbildungsjahr:

– Zwei Wochentage (acht Unterrichtsstunden)
– Zusätzlich alle vier Wochen (vier Unterrichtsstunden)

Praktische Ausbildung:
– Mindestens 600 Stunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung (Arbeitsvertrag)
– Davon mindestens 180 Stunden in einem anderen Tätigkeitsbereich als dem regulären. (Erläuterung: Wenn Sie z.B. in einem Kindergarten angestellt sind, sollten Sie mindestens 180 Stunden in einem Tätigkeitsbereich mit über sechs jährigen tätig sein.)

– Zugangsvoraussetzungen: siehe Fachschule für Sozialpädagogik (Link)

– Anmeldungen: können ab 01.02.2021 online oder im Sekretariat erfolgen.

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