Projekt: Humanitäre Schule

LEITUNG: Kathrin Dörhage und Team (Marlen Raguse, Martina Weber)

Projektbeschreibung: Diese 2004 ins Leben gerufene Kampagne soll soziales Engagement durch die Sensibilisierung für die Themen Menschlichkeit, Verständnis von demokratischen Prozessen und Erlernen von Handlungskompetenzen fördern.
Die Auszeichnung „Humanitäre Schule“ wird einmal jährlich vom DRK-Landesverband Niedersachsen in Hannover verliehen.

Projektaktivitäten:

2019 |

„Rettet die Märchen“

Die BFSWV182 führte ein Theaterstück in der Hainwaldschule im Rahmen des Projekts Humanitäre Schule auf

Ein soziales Projekt planen, durchführen und Spenden für einen guten Zweck sammeln – das sind die Aufgaben der „Humanitären Schule“, ein Titel, den die BBS Peine seit 2012 tragen. Zu Beginn dieses Schuljahres hat die BFSWV182 sich daher auf den Weg gemacht, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln und hat sich dabei für die Aufführung eines Theaterstücks für Kinder entschieden. Wir konnten die Hainwaldschule in Vöhrum als Veranstaltungsort gewinnen.

Das Thema des Theaterstücks war leicht gefunden: Es sollte etwas mit Märchen sein, aber aktuell. Also erzählt unser Stück jetzt die Geschichte von zwei Kindern, die keine Märchen mehr kennen und damit die Märchenwelt gefährden. Kurzerhand werden die beiden von bekannten Märchenfiguren in die Märchenwelt entführt und lernen, wie wichtig Märchen für die Fantasie sind.

Mit Unterstützung unserer theatererfahrenen Sozialpädagogin Frau Dörhage bauten die Schülerinnen und Schüler Kulissen, suchten die Hintergrundmusik aus und sammelten erste Schauspielerfahrungen.

Die Aufführung fand vor 120 Erst- und Zweitklässslern in Vöhrum in der Mehrzweckhalle statt. Die vielen Übungsstunden haben sich gelohnt. Trotz Lampenfiebers überzeugten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der BFSWV182. Das Publikum war begeistert und forderte Zugaben.

Als Lohn für die Mühen und als Ziel des Projektes gab es eine Spende von der Hainwaldschule. Die Klasse hat entschieden, dass diese Spende an den ASB Peine mit einer feierlichen Übergabe stattfinden wird.

Der nächste Schritt im Rahmen des Projektes „Humanitäre Schule“ wird das Planspiel h.e.l.p. sein, für das bereits zwei Coaches aus der Klasse an einer Schulung teilgenommen haben. Dabei wenden die Schülerinnen und Schüler die Kenntnisse in Projektmanagement an, die sie während der Planungen des Theaterstücks praktisch erlernen konnten.

“Die Klasse hat von diesem Projekt in vielerlei Hinsicht profitiert und ist auf ganz besondere Weise zusammen gewachsen“ loben Frau Weber und Frau Raguse ihre engagierten Schauspieler, Bühnenbildner und „Tontechniker“.

Als Abschluss des Projektes wird die Klasse schließlich am 14. Juni 2019 ihr Projekt mit einem kurzen Video auf der Zertifizierungsfeier in Hannover vorstellen – ein weiteres erfolgreiches Jahr als „Humanitäre Schule“.

Marlen Raguse

Quelle: PAZ | http://www.paz-online.de | 21:18 Uhr | 18.06.2018

Das Jugendrotkreuz verlieh am Montag im Kulturzentrum Pavillon in Hannover 61 niedersächsischen Schulen die Auszeichnung „Humanitäre Schule“. Dafür müssen die Schüler unter anderem ein humanitäres Projekt auf die Beine stellen. Auch die Berufsbildenden Schulen (BBS) Peine erhielten das Zertifikat.

Peine/Hannover. „Durch all euer Tun habt ihr bewiesen, dass ihr bereit seid, euch für Menschlichkeit und die Lösung aktueller Probleme unserer Zeit einzusetzen“, erklärte die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Niedersachsen Sabine Schipplick und sprach den rund 3000 Schülern, die sich in diesem Schuljahr an der Kampagne „Humanitäre Schule“ beteiligt haben, Dank und Anerkennung aus. „Ich wünsche euch und auch uns, dass ihr die Freude und die Erfahrung aus der Kampagne mitnehmt und euch weiter für eine bessere Welt engagiert.“ Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek schloss sich diesem Dank an und hob den positiven Einfluss der Kampagne auf die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen und ihre Bereitschaft, sich sowohl national als auch international ehrenamtlich zu betätigen, hervor: „Sie konnten ihren Blick schärfen für Problematiken in der Welt und an Lösungsmodellen arbeiten.“

Um als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet zu werden, mussten die Schüler zum einen am Planspiel „h.e.l.p.“ teilnehmen, bei dem sie einen kriegerischen Konflikt in den fiktiven Regionen „Malea und Lufar“ zu lösen hatten und dabei die Grundzüge des Humanitären Völkerrechts kennenlernten. Zum anderen mussten sie ein eigenes humanitäres Projekt auf die Beine stellen, orientiert an der Fragestellung: „Wie und wo können wir uns für mehr Menschlichkeit engagieren?“

Bild: Vertreter der ausgezeichneten Schulen bei der Verleihung im Kulturzentrum Pavillion in Hannover (Quelle: DRK)

Dabei engagierten sich die Schulen auf ganz unterschiedliche Weise, zum Beispiel mit Spendenaktionen für krebskranke Kinder oder für Menschen mit Behinderungen, für Obdachlose oder notleidende Menschen im Ausland. Sie führten gemeinsame Aktionen mit Bewohnern von Altenpflegeeinrichtungen und in Kindertagesstätten durch oder organisierten Aktivitäten mit und für geflüchtete Menschen, um deren Integration zu fördern. Das Jugendrotkreuz rief die Kampagne „Humanitäre Schule“ vor 14 Jahren ins Leben. Mittlerweile haben rund 18500 Schüler und 150 Schulen aus ganz Niedersachsen daran teilgenommen.

(Verfasser: Dennis Nobbe)

Kampagne zur Zertifizierung von Schulen

Wir, die BFSSOZR162, Berufsqualifizierende Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistent/-in, sind auch dieses Jahr wieder ein Teil der Kampagne ,,Humanitäre Schule‘‘.
Wir haben uns dafür entschieden, gemeinsam mit einer Sprachlernklasse unserer Schule dieses Projekt durchzuführen. Die Sprachlernklasse besuchen fast ausschließlich Flüchtlinge aus 5 verschiedenen Ländern mit den unterschiedlichsten Muttersprachen.

Schnell war uns klar, dass es trotz der Sprachbarrieren ein Theaterstück werden soll. Nachdem das Drehbuch stand und die Märchen Rumpelstilzchen, Schneewittchen, Frozen und Tischlein deck dich miteinander vermischt wurden, gingen auch schon die Theaterproben los. Nach kurzer Zeit konnten die Ersten ihren Text schon ganz ohne Hilfestellung. Die Vorbereitungen rund ums Theaterstück mit Bühnenbild, Technik, Werbung und Pausenverkauf dauerten fast 6 Wochen.

Am 29.03. war die Aufführung vor Publikum. Gut 80 Schülerinnen und Schüler besuchten sie in unserer „Grünen Wiese“ und waren ausnahmslos begeistert: eine witzige Geschichte, originelle Kostüme, passende Musik zu einem gelungenem Bühnenbild und eine tolle schauspielerische und vor allem sprachliche Leistung aller Beteiligten sorgten für viel Applaus.

Nach der Aufführung sorgte eine Gruppe unserer Schülerinnen für einen leckeren Imbiss. Es gab selbstgemachte Pizza, Bulgursalat und Baklava, – alles sehr köstlich!

Der Erlös, den wir durch den Verkauf der Gerichte eingenommen haben, spenden wir an Kleine Herzen Hannover e.V. Diese Organisation beschäftigt sich ehrenamtlich mit herzkranken Kindern. In dem Zentrum werden nicht nur die Kinder unterstützt um die letzte Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Es werden auch Eltern bei der Situationsbewältigung unterstützt, falls es ihre Kinder z.B nicht zu einem neuen Herzen geschafft haben. Die Organisation lebt komplett von Spenden und dieses wollen wir durch die Einnahmen unseres Projektes unterstützen.

Die Klassen planen eine weitere gemeinsame Vorführung ihres Theaterstückes vor den Sommerferien, da diese Leistung nicht einfach so vergessen werden soll und alle Beteiligten sehr viel Freude am gemeinsamen Miteinander hatten.

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