
Vom 26. Januar bis 20. Februar 2026 durften wir, drei Schüler*innen der Fachschule Sozialpädagogik, vier Wochen lang wertvolle Praxiserfahrungen in Madrid sammeln. Unser Einsatzort war das Colegio Suizo de Madrid, eine anerkannte Privatschule, die nach dem Schweizer Bildungssystem arbeitet.

Besonders spannend war für uns die Arbeit mit dem Lehrplan 21, der einen kompetenzorientierten Ansatz verfolgt. Im Kindergarten (4–6 Jahre) erlebten wir, wie strukturiert und zugleich kindzentriert Bildungsprozesse gestaltet werden. Spielerisch wurden erste mathematische Grundlagen vermittelt und die sprachliche Entwicklung gezielt gefördert. Auch in der Krippe (2–4 Jahre) standen Selbstständigkeit, Partizipation und ganzheitliches Lernen im Mittelpunkt.

Die Arbeit mit Kindern aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen hat unseren Blick auf pädagogische Prozesse nachhaltig erweitert. Der Alltag an einer Schweizer Auslandsschule verbindet verschiedene Bildungs- und Erziehungskulturen – das stellte für uns sowohl eine fachliche als auch eine persönliche Bereicherung dar.

Natürlich nutzten wir auch unsere Zeit außerhalb der Schule, um Madrid zu entdecken. Dazu zählten unter anderem das weltberühmte Museo del Prado, der traditionsreiche Flohmarkt El Rastro sowie der Besuch eines Heimspiels von Real Madrid im legendären Santiago Bernabéu. Besonders beeindruckend war die Kunstsammlung im Museo del Prado, wo wir Meisterwerke von Künstlern wie Velázquez und Goya bewundern konnten.

Der Auslandsaufenthalt war für uns eine intensive, lehrreiche und unvergessliche Zeit. Wir konnten nicht nur wertvolle Praxiserfahrungen sammeln, sondern auch persönlich wachsen und unseren pädagogischen Horizont nachhaltig erweitern. Wir blicken mit großer Dankbarkeit auf diese unvergessliche Zeit zurück.
Stella Guttmann, Lea Dempewolf, Damian Schmidt (Fachschule Sozialpädagogik 1. Ausbildungsjahr)








