Waldpädagogik | angehende Sozialpädagogische Assistent*innen

Die Klasse BFS SOZ R 212 ist am Mittwoch, den 07.09.2022, in den Misburger Wald nach Hannover gefahren. Dort wurde sie von der gelernten Försterin und Waldpädagogin Birka Sodemann aus dem Waldpädagogikzentrum Hannover-Hildesheim der Niedersächsischen Landesforsten empfangen. Frau Sodemann vermittelt Wissen über die Natur und gibt Tipps und Tricks für die Arbeit mit Kindern im Freien. Die Schüler*innen profitierten dementsprechend von neuen Impulsen für die praktische Arbeit mit Kindern, die sie an diesem Tag selbst erleben durften.

Als Eintrittskarte in den Wald hat jeder Schülerin ein grünes Lindenblatt in Form eines Herzens bekommen. Zum Einstieg hat die Klasse ein Spiel namens „Stöcke balancieren“ gespielt. Die Klasse stand in einem Kreis und jeder Spielerin hielt einen Stock in der Hand. Ziel des Spieles war es, auf ein Kommando, die Plätze nach links oder rechts zu rotieren und den Stock von dem/der Nebenspieler*in aufzufangen.

Anschließend hat Frau Sodemann fünf verschiedene Baumarten in Form von verschiedenen Sträuchern vorgestellt und deren Eigenschaften beschrieben; darunter Fichte, Kiefer, Buche, Eiche und Birke. Daraufhin wurde, mit den Baumarten, die uns vorgestellt wurden, das Spiel „Obstsalat“ gespielt. Die verschiedenen Sträucher wurden auf den Boden im Kreis verlegt. Jeder Schülerin stand an einem Strauch, eine Person stand ohne Strauch in der Mitte und hat sich eine Baumart oder Waldarten gewünscht. Die Schüler*innen, die auf dieser genannten Art standen, mussten zu einem Strauch der gleichen Art wechseln. Die Person, die keinen Platz erwischte, stellte sich als Nächstes in die Mitte und der Vorgang wiederholte sich.

Außerdem wurde das Spiel ,,Bäume ertasten” durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein Spiel, bei dem die Wahrnehmung und Orientierung gefördert werden. Die Schüler*innen haben Paare gebildet, bei denen jeweils eine Person mit verbundenen Augen zu einem Baum geführt wurde und diesen ertasten musste. Die Paare gingen zur Ausgangsposition zurück und die Person dessen Augen verbunden waren, musste anschließend mit offenen Augen ihren ertasteten Baum wiederkennen.

Danach wurde von Frau Sodemann das Thema „Waldtiere” aufgegriffen, wobei der Fokus auf das „Eichhörnchen“ lag und mit einer Handpuppe begleitetet wurde. Hierzu haben die Schülerinnen ein Spiel gespielt, in dem sie die Rolle eines Eichhörnchens einnahmen. Jeder versteckte jeweils drei Haselnüsse, die Frau Sodemann mitbrachte, in einem bestimmten Bereich. Anschließend, nachdem eine kurze Geschichte in Form eines Handpuppenspiels erzählt wurde, sollten die Schüler*innen versuchen die Haselnüsse wieder zu finden. Das Ziel dieses Spiels war es, sich die Verstecke zu merken. Die nicht wiedergefundenen Haselnüsse tragen zum Erhalt des Waldes bei, da aus ihnen Haselnusssträucher wachsen können.

Das herzförmige Lindenblatt, welches die Schülerinnen zu Beginn der Reise als Eintrittskarte in den Wald bekamen, stand symbolisch für die Liebe zur Natur. Dieses Blatt sollten die Schülerinnen bis zum Schluss gut pflegen und hoffentlich auch den Wald wieder mit diesem verlassen. Man könnte meinen, dass dieses Blatt die Herzen der Schüler*innen wieder ein wenig „grüner” werden lässt.

(Bericht der BFS SOZ 21.2)

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