Die Veranstaltung war ein bedeutender Meilenstein im Leben der Lernenden und Lehrkräfte, die stolz ihre Europässe entgegennahmen und damit ihre im Ausland erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten anerkannt sahen. Der „Europass Mobilität“ dokumentiert den Lernaufenthalt im Ausland und macht die dort erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen sichtbar.
Erasmuskoordinator Hajo Danne eröffnete nach einer musikalischen Darbietung der Fachschülerin Stella Guttmann die Veranstaltung.

Er begrüßte die 1. Kreisrätin Frau Bettina Conrady und Vertretungen der Parteien sowie die anwesenden Klassen und Lehrkräfte.
Insgesamt wurden 37 Europässe überreicht: 31 Auslandspraktikantinnen und -praktikanten sowie sechs Lehrkräfte erhielten das Dokument für ihre Auslandsaufenthalte im vergangenen Jahr. All diese Lernaufenthalte wurden durch Erasmus+ Stipendien der EU ermöglicht.
Mit Erasmus+ sollen Auszubildenden und auch dem Bildungspersonal Lernaufenthalte im europäischen Ausland ermöglicht werden. Die finanzielle Unterstützung durch Gelder der EU ist eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung eines solchen Aufenthalts.
Außerordentlich wichtig ist jedoch auch die Bereitschaft der Ausbildungsbetriebe und der Schulleitung, ihren Auszubildenden und Lehrkräften diese Möglichkeit zu gewähren. Herr Danne dankte allen Beteiligten, die diese Aufenthalte ermöglicht haben. Herr Danne übergab nach der Begrüßung das Wort an die Schulleiterin Frau Zerhusen.

Sie betonte in ihrem Grußwort, wie positiv eine Auslandsmobilität für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung von Lernenden und Lehrenden ist. Hinter jedem heute vergebenen Europass stehe eine individuelle Erfahrung, ein Blick über den Tellerrand und eine Erweiterung des Horizontes. Die Schulleiterin dankte dem großen gut vernetzten Europateam, welches die Mobilitäten sehr motiviert organisiert und begleitet hat. Es folgte ein Grußwort der 1. Kreisrätin des Landkreises Peine Frau Bettina Conrady.

Sie verdeutlichte in ihrem Redebeitrag die Relevanz der Auslandspraktika für die Jugendlichen und die Gesellschaft insgesamt. Das Erasmusprogramm stehe für ein friedliches Miteinander der Kulturen und trage als Ausdruck der Vielfalt zum Frieden auf diesem Kontinent bei.
Herr Danne leitete anschließend zu den Präsentationen der Lernenden und einer Lehrkraft über.
- Drei Lernende der Fachschule Sozialpädagogik absolvierten ihr Praktikum in einer Kita in Madrid (Spanien),
- Drei Lernende der Fachschule Sozialpädagogik absolvierten ihr Praktikum in einer Kita in Nancy (Frankreich),
- Sechs Lernende des Beruflichen Gymnasium Wirtschaft absolvierten ihr Praktikum in einem Hotel in Side/Antayla (Türkei),
- Eine Schülerin der BFS Holztechnik absolvierte ihr Praktikum in einer BBS in Rakvere (Estland),
- Zwei Schüler der BFS Fahrzeugtechnik absolvierten ihr Praktikum in einem Praktikumsbetrieb und Berufsschule in Rakvere (Estland),
- 16 Lernende der BFS Elektro- und Informationstechnik absolvierten ihr Praktikum in einer Berufsschule in Sonderborg/Dänemark,
- Eine Lehrkraft absolvierte ein Jobshadowing an einer Berufsschule in Wien (Österreich).

Fünf weitere Lehrkräfte hatten die Möglichkeit an einem Jobshadowing in Estland, Spanien und Frankreich teilzunehmen und ihre Erfahrungen mit der Schulge-meinschaft zu teilen.
Wie während der Präsentationen zum Ausdruck kam, haben manche Lernende zum ersten Mal in ihrem Leben für längere Zeit ihre vertraute Umgebung, Freunde und Familie zurückgelassen, um die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Mit welch vielfältigen und inspirierenden Eindrücken die Teilnehmenden nach ihren Aufenthalten aus dem Ausland zurückkehrten, wurde bei den kurzweilig präsentierten Erfahrungsberichten deutlich.
Im Anschluss an die Präsentationen erfolgte die feierliche Übergabe der Europässe an Lernende und Lehrende durch die Schulleiterin Maria Zerhusen.









Zum Ende der Veranstaltung dankte Hajo Danne allen Beteiligten und überreichte Maria Zerhusen im Auftrag ein Akkreditierungszertifikat des NABIBB.

Es wurde der BBS Peine als Dankeschön für die langjährige erfolgreiche Arbeit und ihr Engagement im Erasmus+ Programm ausgestellt.
Verfasserin des Berichtes: Maria Zerhusen








