Erasmus+ in der Türkei


Erasmus+ Auslandspraktikum im Hotel Acanthus – Cennet Barut in Side – Türkei


Ein Bericht von Nico: Mein Auslandspraktikum in der 11. Klasse war für mich viel mehr als nur eine Abwechslung zum Schulalltag; es war ein echtes Abenteuer für meine persönliche Entwicklung und der erste richtige Kontakt mit der Arbeitswelt. Mein Weg startete an einem Dienstagmorgen um 10:30 Uhr am Flughafen, wo wir uns als Gruppe trafen. Der Flug war wegen des starken Nebels ungewöhnlich, verlief aber zum Glück ohne Probleme.

Nach der Landung in Antalya wartete eine echte Überraschung auf uns: Wir wurden mit zwei weißen Teslas abgeholt. Dieser Transfer war beeindruckend und ganz anders, als ich es erwartet hatte.

Im Hotel wurden wir so freundlich begrüßt, dass ich sofort motiviert war, mich im Team einzubringen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ließen wir den ersten Abend ganz entspannt mit einer Runde UNO ausklingen, was das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe stärkte. Mit diesem positiven Gefühl war ich bereit für die fachliche Einführung im Hotel.

Damit man in einem großen Hotel nicht den Überblick verlor, war ein strukturiertes Onboarding total wichtig. Nur wenn man die Abläufe und Qualitätsstandards wirklich verstand, konnte man den Gästen auch helfen.

Am dritten Tag bekamen wir Präsentationen der verschiedenen Abteilungen und eine ausführliche Führung durch das Haus. Danach stand der Wechsel in unser eigentliches Praktikumshotel, das Acanthus Cennet, an. Der Blick auf das Meer war traumhaft.

Die Rezeption war das Herzstück des Hotels. Hier liefen alle Informationen zusammen, und man merkte schnell, dass Kommunikation und Organisation das Wichtigste waren, damit der Betrieb funktionierte.

An meinen Arbeitstagen, durfte ich direkt mit anpacken. Meine wichtigsten Aufgaben waren:

  1. Vorbereitung von Zimmerkarten: Codieren der Karten für die täglichen Anreisen.
  2. Reservierungen: Bearbeitung von Anfragen, zum Beispiel für Restaurant-Reservierungen am Valentinstag.
  3. Gästebetreuung: Hilfe beim Check-in und Check-out sowie die Übergabe von Blumen zu besonderen Anlässen wie Hochzeitstagen.

Ich lernte, dass eine sorgfältige Vorbereitung, wie das Bereitlegen der Zimmerkarten, den Aufenthalt für den Gast viel angenehmer machte, weil es keine Wartezeiten gab. Diese administrativen Aufgaben waren die Basis für die emotionaleren Momente, wie zum Beispiel den Valentinstag.

Im Tourismus ging es nicht nur um Übernachtungen, sondern auch um Events und kulturelle Vernetzung. Gleich am ersten Tag besuchte ich mit meinem Freund alte römische Bauten in Strandnähe. Der Sonnenuntergang war vor dieser Kulisse unbeschreiblich schön.

Ein Highlight war am 14. Februar. Während ich morgens noch Koffer schleppte und Zimmer zeigte, kam unsere Lehrerin zu Besuch. Gemeinsam mit ihr drehten wir ein Video über unseren Arbeitsalltag, was Spaß machte.

Am Abend wurde es dann festlich: Wir begrüßten die Gäste und verteilten Rosen an die Frauen. Es war schön zu sehen, wie sehr sich die Leute über diese kleine Geste freuten.
Einen ganz anderen Einblick bekam ich am 16. Februar, als wir eine Erasmus-Mädchenschule besuchten, was eine tolle Erfahrung im Bereich der internationalen Zusammenarbeit war.

Auch in andere Bereiche durfte ich reinschnuppern: Am 17. Februar mischte ich an der Bar Cocktails und kontrollierte und füllte die Minibars auf. Diese Abwechslung zeigte mir, wie viele verschiedene Rädchen in einem Hotel ineinandergreifen mussten.

Eine gute Work-Life-Balance war wichtig, um den Kopf nach der Arbeit wieder frei zu bekommen, und in der Türkei gab es kulturell viel zu entdecken.

An meinen freien Tagen, wie am 15. Februar, ging ich zuerst zum Strand, um eine Runde zu baden – der perfekte Ausgleich zum langen Stehen an der Rezeption. Abends liefen wir mit den türkischen Kollegen in die Novamall in Manavgat, was sich fast wie ein Ausflug mit Freunden anfühlte.
Ein tolles Erlebnis war auch der Besuch auf dem großen Markt am 16. Februar. Der Duft dort war unglaublich, und ich kaufte mir Gewürze und türkischen Honig als Souvenirs.
Der Austausch mit den Einheimischen und den Kollegen in der Freizeit half mir, die türkische Kultur und die Arbeitsmentalität viel besser zu verstehen, als wenn ich nur im Hotel geblieben wäre. Damit war ich bestens gerüstet für die letzte Phase des Praktikums.
Der Abschied vom Team fiel mir am Ende gar nicht so leicht, was mir zeigte, wie sehr ich in den zwei Wochen gereift war.
An meinen letzten Tagen beschäftigte ich mich noch einmal mit Statistiken und berechnete, aus welchen Ländern unsere Gäste kamen. Es war spannend zu sehen, welche Nationen das Geschäft des Hotels eigentlich trugen und wie wichtig diese Daten für das Marketing waren.
Nachdem ich meinen neu gekauften Koffer gepackt und mich von allen verabschiedet hatte, verbrachten wir die letzte Nacht im Lara Barut Hotel, bevor es früh zum Flughafen ging.
Ich bedanke mich ganz herzlich beim Hotel Acanthus-Cennet Barut und allen Mitarbeitern für die Geduld und die freundliche Aufnahme. Ein großer Dank ging auch an meine Schule, die uns dieses Auslandspraktikum überhaupt ermöglicht hatte.


Ein Bericht von Selim Tosun: As part of the Erasmus+ program, I had the opportunity to complete a two-week internship at the Acanthus Cennet – Barut Collection hotel in Side, Turkey. During this time, I gained valuable insights into the daily operations of an international hotel and experienced what it is like to work in the hospitality industry.

During my internship, I mainly worked at the hotel reception. There I supported the front office team with different tasks such as welcoming guests, assisting with check-in and check-out procedures, preparing room key cards and helping with organizational work. I was also able to observe how different departments work together to ensure that guests have a pleasant stay.

Working in an international environment was a very interesting experience for me. I was able to use my English in real conversations with guests and colleagues and improve my communication skills. At the same time, I learned how important teamwork, organization and professionalism are in the hospitality sector.

Besides the work experience, the internship also allowed me to explore Turkish culture and the city of Antalya. These experiences outside of work made the internship even more memorable.

Before starting the internship, I was a little worried that I might not meet the expectations or that the work would be too difficult. However, I quickly realized that these worries were unnecessary. The colleagues were friendly and supportive, and as an intern you are there to learn. It is normal to ask questions and make mistakes while gaining new experience.

Overall, the Erasmus+ internship was a very valuable experience for me. It gave me the opportunity to gain practical work experience, meet new people and develop both personally and professionally. I would definitely recommend this opportunity to other students.

If you have the chance to do an Erasmus+ internship, you should take it. It is a great opportunity to experience another country, learn new things and create memories that you will not forget.

I would like to thank the team at the Hotel Acanthus Cennet – Barut Collection, the Erasmus+ program, my teachers Mrs. Öz Firker and Mr. Danne as well as the school administration and everyone who supported and made this internship possible. THANK YOU SO MUCH!


Erasmus+ Auslandspraktikum im Hotel Lara Barut Collection in Antalya – Türkei


Ein Bericht von Lilli Brandes: Während meines Praktikums war ich hauptsächlich im Bereich Front Office bzw. an der Rezeption eingesetzt.

Insgesamt war das Auslandspraktikum für mich eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich konnte nicht nur viele Einblicke in die Arbeit im Hotel und besonders an der Rezeption gewinnen, sondern auch meine Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten verbessern. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, mit Menschen aus verschiedenen Ländern zu arbeiten und meine Englischkenntnisse zu verbessern. Neben den beruflichen Erfahrungen habe ich auch viel über die türkische Kultur gelernt und neue Freundschaften geschlossen. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe.

Ein Bericht von Mario Gligorov: Im Rahmen meines Praktikums arbeitete ich hauptsächlich an der Rezeption. Dort konnte ich verschiedene Aufgaben kennenlernen und teilweise auch selbst übernehmen. Dabei konnte ich beobachten, wie wichtig Freundlichkeit, Geduld und gute Kommunikationsfähigkeiten im Umgang mit Gästen sind.

Besonders hilfreich war, dass ich täglich Englisch sprechen musste, da viele Gäste aus verschiedenen Ländern kamen. Dadurch konnte ich meine Sprachkenntnisse deutlich verbessern. Außerdem habe ich auch einige Grundlagen der türkischen Sprache gelernt, zum Beispiel einfache Begrüßungen oder höfliche Ausdrücke. Das hat mir geholfen, mich besser mit den Mitarbeitern zu verständigen.

Das Erasmus-Praktikum war für mich insgesamt eine sehr besondere Erfahrung, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Ich konnte nicht nur Einblicke in die Arbeit an der Rezeption bekommen, sondern auch viele neue Menschen kennenlernen und eine andere Kultur erleben. Besonders unvergesslich war für mich der Kontakt mit Gästen aus verschiedenen Ländern und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern im Hotel.

Am meisten vermisse ich die freundliche Atmosphäre im Team und die vielen Gespräche mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Besonders vermisse ich auch meine Kollegin Selver, mit der ich während des Praktikums viel zusammengearbeitet habe und die mir vieles erklärt hat.

Eine Herausforderung war am Anfang die Kommunikation auf Englisch, da ich oft spontan auf Fragen der Gäste reagieren musste. Mit der Zeit wurde ich jedoch sicherer und habe gemerkt, dass ich mich immer besser verständigen kann. Davon profitiere ich auch jetzt noch, weil ich mehr Selbstvertrauen beim Sprechen auf Englisch habe.

Rückblickend kann ich sagen, dass dieses Auslandspraktikum eine sehr wertvolle Erfahrung für mich war. Ich konnte nicht nur Einblicke in die Arbeit an einer Hotelrezeption gewinnen, sondern auch meine Sprachkenntnisse verbessern, neue Kontakte knüpfen und eine andere Kultur kennenlernen. Das Praktikum hat mir gezeigt, wie wichtig Kommunikation, Teamarbeit und Freundlichkeit im Berufsleben sind und hat mich sowohl beruflich als auch persönlich weitergebracht.

Ein Bericht von Yaroslav Mospan: Im Praktikum arbeitete ich hauptsächlich im Bereich Guest Relation im Front Office. Meine Aufgabe bestand vor allem darin, mit den Gästen zu kommunizieren und ihnen bei verschiedenen Anliegen zu helfen. Ich habe Fragen von Gästen beantwortet, ihre Wünsche aufgenommen und bei Problemen versucht zu helfen.

In vielen Situationen habe ich auch zwischen Gästen und Mitarbeitern übersetzt, da viele Gäste aus unterschiedlichen Ländern kamen. Dadurch konnte ich meine Sprachkenntnisse und meine Kommunikationsfähigkeit verbessern. Zusätzlich habe ich auch kleine Berichte über Gästewünsche und Anliegen erstellt.

Während meiner Arbeit habe ich gelernt, wie wichtig ein freundlicher Umgang, Geduld und ein professionelles Auftreten im Hotelbereich sind. Besonders im Kontakt mit internationalen Gästen muss man aufmerksam sein und versuchen, schnell Lösungen zu finden.

Insgesamt war das Auslandspraktikum für mich eine sehr gute Erfahrung. Ich konnte viel über die Arbeit im Hotel lernen, besonders über den Umgang mit internationalen Gästen. Außerdem habe ich meine Sprachkenntnisse verbessert und viele neue Eindrücke von der türkischen Kultur bekommen.

Ein Bericht von Hala Hussein: Ich war eingesetzt in der Abteilung Guest Relation im Hotel Lara Barut Collection.

Der Arbeitsalltag war sehr interessant und abwechslungsreich. Ich arbeitete täglich etwa acht Stunden und hatte meine Pause von 12:00 bis 13:00 Uhr. Besonders gut hat mir die Zusammenarbeit im Team gefallen. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit, sodass ich mich schnell wohlgefühlt habe.Meine Hauptaufgaben waren, Gäste zu begrüßen, Fragen zu beantworten und Informationen über das Hotel zu geben. Außerdem half ich dabei, Beschwerden aufzunehmen und diese an die zuständigen Abteilungen weiterzuleiten. Dadurch konnte ich viel über Kundenservice und professionelle Kommunikation lernen.Der Arbeitsalltag war sehr interessant und abwechslungsreich. Ich arbeitete täglich etwa acht Stunden und hatte meine Pause von 12:00 bis 13:00 Uhr. Besonders gut hat mir die Zusammenarbeit im Team gefallen. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit, sodass ich mich schnell wohlgefühlt habe.

Während meines Praktikums konnte ich viele neue Fähigkeiten entwickeln. Ich habe meine Kommunikationsfähigkeiten verbessert und mehr Selbstvertrauen im Umgang mit internationalen Gästen gewonnen. Außerdem habe ich gelernt, wie wichtig Teamarbeit, Geduld und Professionalität im Tourismusbereich sind.

Insgesamt war das Praktikum eine sehr wertvolle Erfahrung für mich. Ich konnte nicht nur berufliche Einblicke gewinnen, sondern auch eine neue Kultur kennenlernen. Das Praktikum hat mein Interesse am Tourismusbereich gestärkt, und ich kann mir gut vorstellen, später in diesem Beruf zu arbeiten.

Insgesamt eine sehr gelungene Eramus+ Reise, wir hatten eine sehr gute Zeit!


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