Managing Europe

Projektleitung

  • Frank Feghelm
  • Petra Pinke
  • Imke Spillmann
  • Siegmund Küster

Projektinhalt

Im Rahmen der Förderung leistungsorientierter kaufmännischer Auszubildender wird an den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Peine die “Zusatzqualifikation Europakaufmann/Europakauffrau” angeboten.
In Zusammenarbeit mit der Horváth Boldizsár Fachmittelschule für Wirtschaft und Informatik in Szombathely (Ungarn) führen die TeilnehmerInnen ein Auslandspraktikum durch.
Hierzu ein Bericht: Ungarn 2018

Ein dreiwöchiges Auslandspraktikum absolvierten in diesem Jahr  vier angehende Europakauffrauen der BBS Peine in der westungarischen Stadt Szombathely.

Die Lernenden wurden bei dem durch die Europäische Union geförderten Projekt „Managing Europe“ wieder von den ungarischen Lehrkräften Éva Fábián und Ottó Marosán von unserer Partnerschule und  den BBS-Lehrkräften Petra Pinke und Siegmund Küster betreut.

Bei diesem Projekt konnten sich unsere Schülerinnen neben ihrer kaufmännischen Ausbildung im Dualen System auch zur Europakauffrau weiterqualifizieren.
Nach einer zwölfstündigen  Zug-Anreise über Wien erreichten unsere Praktikantinnen ihren
etwa 980 km entfernten Zielort Szombathely. Mit den Privatfahrzeugen der Gastlehrer ging es weiter in ein gut ausgestattetes Schulinternat.
Am nächsten Tag fand eine Schulbesichtigung statt. Hier erhielten die vier Berufschülerinnen weitere Informationen über ihre Praktikumsbetriebe.

Charlyn Döhring, Kauffrau im Groß- und Außenhandel arbeitete im Reisebüro TOURINFORM Szombathely, Johanna Hagemann, Kauffrau für Büromanagement war in der Marketing-Abteilung Büki Gyógyfürdő angestellt und die beiden Industriekauffrauen Luisa Blankenberg und Lisa Marie Rapp waren im Reisebüro TOURINFORM Bük sehr beeindruckt von ihrer Tätigkeit.

In den Betrieben übernahmen die Praktikantinnen allgemeine Büro- und Verwaltungstätigkeiten wie z. B. die Bearbeitung von Eingangs- und Ausgangspost, die Anfertigung von Schriftsätzen, Berichten und Protokollen sowie die Abwicklung von fremdsprachigem Schriftverkehr. Sie führten darüber hinaus Tätigkeiten wie das Schreiben von Bestellungen und die Annahme und Kontrolle von Waren aus. Zu ihren Aufgaben gehörte weiterhin die Bearbeitung von Kundenaufträgen und die Betreuung von Kunden bzw. Gästen. Sie nahmen an der Planung und Durchführung von Werbe- und Verkaufsförderungsaktionen teil. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit lag in der Öffentlichkeitsarbeit.
Aber auch touristische Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz: Städtereisen in die ungarische Hauptstadt Budapest (Parlament, Fischerbastei, Heldenplatz) und in die Donaumetropole Wien (Stephansdom, Ringstraße, Praterpark) standen auf dem Ausflugsprogramm. Radtouren in die landschaftlich sehr ansprechende Umgebung boten eine gute Abwechslung.
Was zeichnet Ungarn aus? Dazu Charlyn Döhring: „Ich habe hier eine besondere Gastfreundschaft erfahren, wir wurden von allen Seiten freundlich aufgenommen und in jeglicher Hinsicht unterstützt.“
Aus schulischer Sicht bemerkt der BBS-Projektbeauftragte Siegmund Küster: “Unsere Schülerinnen gewinnen durch diese Auslandserfahrung viele neue Erkenntnisse und können sich ein eigenes Bild von unserem EU-Partnerland Ungarn verschaffen.“