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Freisprechung mit Minister Hubertus Heil als Gastredner

Freisprechung mit Minister Hubertus Heil als Gastredner

38 Prüflinge des Handwerks erhielten am Mittwochabend aus den Händen von Kreishandwerksmeister Ulf Glagow ihren Gesellenbrief in den Räumen der Berufsbildenden Schulen in Vöhrum.

Der Innungsbeste, Henry Ganz, schnitt bei seiner Prüfung zum Feinwerkmechaniker mit der Traumnote 1 ab. Seine Ausbildung absolvierte er an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig.
Insgesamt 27 Firmen boten den jungen Leuten die Gelegenheit, dort ihre Ausbildung zu absolvieren. Den meisten Nachwuchs gibt es im Friseurhandwerk mit acht frischgebackenen Friseuren sowie in der Gestaltung und Instandhaltung mit vier neuen Gesellen und zwei Gesellinnen als Maler und Lackierer. Für das Tischlerhandwerk absolvierten fünf Gesellen und eine Gesellin erfolgreich ihre Prüfung.

In seiner Antrittsrede als neuer Kreishandwerksmeister ermutigte Herr Glagow die neuen Gesellinnen und Gesellen: „Seien Sie stolz auf Ihre erbrachten Leistungen – und zeigen Sie auch nach außen, wie gut und erfolgreich man sein Leben mit einer dualen Ausbildung im Handwerk gestalten kann. Machen Sie Werbung für eine Ausbildung im Handwerk – der Wirtschaftsmacht von nebenan.“ Ebenso forderte er mit deutlichen Worten in Richtung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, der als Festredner der Veranstaltung beiwohnte, schnelle Lösungsansätze der Politik für den Fachkräftemangel.
Gesellen, Eltern, Ausbilder, Innungsmeister und Vertreter aus Politik und Wirtschaft lauschten den Grußworten.

Peines Bürgermeister Klaus Saemann gab den jungen Erwachsenen mit auf den Weg, nach vorn zu blicken und sich nicht auf den bisherigen Leistungen auszuruhen: „Sie haben zwar das grundlegende Handwerkszeug für Ihren Beruf erworben, ab jetzt gilt es aber, dieses während des gesamten Berufslebens zu vermehren.“

Schulleiterin Maria Zerhusen dankte besonders den Ausbildungsbetrieben.

In ihrer Rede führte sie weiterhin aus:
“Wenn wir unser Arbeitsleben mit einem Haus vergleichen, das jeder sich selbst baut und einrichtet, dann haben Sie mit Ihrem Berufsabschluss für Ihr Haus ein solides Fundament geschaffen. Darauf dürfen Sie sehr stolz sein, aber sich leider nicht ausruhen. Nun gilt es hierauf aufzubauen und weitere Stockwerke für Ihr Haus zu schaffen.
Sie sind unser hoffnungsvoller Nachwuchs, unsere Fachkräfte von heute und morgen. Ihre Ausbildungsbetriebe haben Ihnen mit viel Engagement den Weg in den Arbeitsalltag geebnet und so Perspektiven für die Zukunft geschaffen, auch für den Erhalt des eigenen Gewerks.
Ich möchte Sie ermutigen, sich neben Ihrem Beruf auch in unserer Gesellschaft und für unsere Demokratie einzusetzen. Durch Ihr Engagement beispielsweise in Vereinen können Sie Ihr eigenes Lebenshaus – und das anderer – mitgestalten.”

Arbeitsminister Heil ging besonders auf die Vorzüge des dualen Ausbildungssystems ein und betonte, dass jeder Meister-Abschluss ebenso viel wirtschaftlich wert sei wie ein Master nach dem Studium. „Der Gesellenbrief ist eine Eintrittskarte in den Fachkräftemarkt“, sagte er.
Doch wichtig für die Zukunft sei es, sich bewusst zu machen, dass die Gesellschaft an der Schwelle zum digitalen Zeitalter stehe und sich viele Strukturen in Ausbildung und Berufswelt ändern würden.
Abschließend überreichten die Innungsmeister die Gesellenbriefe. Sie ehrten außerdem auch einige Jung-Gesellen mit Blumen und Geschenken.

Die neuen Gesellen und Fachverkäuferinnen im Handwerk

Bäcker-Innung:
Romy Gefäller, Jenny Mehlin, Tim Merten, Svenja Panzer, Michelle Ramm.

Friseur-Innung:
Finja Klingebiel, Geraldine Zoe Kroppenstedt, Laura Leibrock, Marie Lippe, Jacqueline Renner, Chayenne Rimpel, Sophie Spatz, Laura Steinborn.
Kfz-Innung:
Hakan Lacin, Dennis Weber.

Maler-Innung:
Oguzhan Anderseck, Michal Dziomba, Lukas Hitschrich, Marko Schmidt, Lars Schuster, Vivien Busse, Philipp Elschner, John Odaudu, Duane Rapmundt, Joshua Elijah Scholz, Lea Schulz.

Metallbau-Innung:
Henry Ganz, Lars Ahrens, Nils Brömer, Nico Reichardt, Ramon-Roberto Rodriguez-Gonzalez, John Marvin Stephens.

Tischler-Innung:
Robin Christoph, Kevin-Kai Klammer, Mascha Sue Pakull, Adrian Seifert, Christian Zipp, Robin Ziroh.
PAZ 15.08.18, Antje Ehlers.

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